Wasserstraßen- und Schifffahrtsverwaltung des Bundes


Wasserstraßen- und Schifffahrtsamt Hamburg

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Inhalt: Gewässerkunde

Wasserstandsmessungen

Pegelstation Stadersand
mit Wasserstandsanzeige


Pegelstation Stadersand


Elbe Lattenpegel

Elbe Lattenpegel


Im Amtsbereich wird an 10 Pegeln an der Elbe und 14 Pegeln an den Nebenflüssen die Wasserstandsentwicklung registriert. Die Minutenwerte dieser Wasserstandsmessstellen werden in das Amtsgebäude in Hamburg übertragen und dort ausgewertet.

Schreibpegel (Trommelschreiber)

Schreibpegel

Die gewässerkundlichen Pegel dienen der Gezeitenberechnung und der Erfassung und Dokumentation des vieljährigen Verhaltens der Gewässer. Sie liefern die Bemessungswerte für wasserbauliche Anlagen und für Ausbau- und Unterhaltungsmaßnahmen an der Wasserstrasse, die Grunddaten für wasserrechtliche Bescheide und die Eingangsdaten für hydrologische Modelle.

Pegelauswertung: Wasserstand mit Tidehoch- und Niedrigwasser

Pegelauswertung

In der Wasserstandsdatenauswertung werden die Eingangsdaten plausibilisiert und ggf. korrigiert. Aus den plausibilisierten Daten werden die Hoch- und Niedrigwasserscheitel- werte und ggf. weitere Tidekennwerte rechnerisch ermittelt Darüber hinaus werden langjährige Kennwerte, sowie mittlere Tidekurven berechnet.

Sturmflutbeobachtung

Sturmflut

Die Elbepegel dienen auch der Sturmflutbeobachtung im Rahmen des Sturmflutmeldedienstes. An den Sturmflutsperrwerken (im Zuständigkeitsbereich des Landes Schleswig-Holstein) der Pinnau, Krückau und Stör sind jeweils außen und innen Pegel angebracht, die die genaue Beobachtung der Wasserstandsentwicklung bei Sturmfluten ermöglichen.

Strömungsmessungen

Zur Beurteilung morphologischer und hydrologischer Entwicklungen in der Elbe und dazugehörigen Nebenflüssen werden Strömungsmessungen über mindestens eine Tide durchgeführt.

Unter dem Begriff "Strömungsmessung" versteht man die Messung der Strömungsgeschwindigkeit, Strömungsrichtung. Darüber hinaus werden routinemäßig die Wassertemperatur und Leitfähigkeit des Wassers, so wie ggf. die Trübung und der Wasserdruck (= -tiefe) gemessen.

Auslegen der Messgeräten in der Elbe

Schema der Verankerung

Schema der Verankerung


 

Nach der Messung werden Datenspeicher der Messgeräte im Gebäude des WSA ausgelesen, die Daten ausgewertet und in der Datenbank gespeichert.

Tidephasen- und Strömungsganglinienbestimmung

Tidephasen- und Strömungsganglinienbestimmung

Durchflussberechnung

Aus Strömungsmessungen in fünf Querprofilen der Elbe, den Daten der Gewässervermessung und der Wasserstandsmessungen wird deren Durchfluss berechnet.

Anordnung der Messgeräte und Hilfslotrechten in einem Querprofil

Anordnung der Messgeräte und Hilfslotrechten in einem Querprofil

Durch wiederholte Messungen in immer gleichen Querprofilen ermöglicht die Durchflussberechnung eine Beurteilung der morphologischen und hydrologischen Entwicklungen in der Elbe.

Graphische Darstellung der Berechnungsergebnisse

Graphische Darstellung der Berechnungsergebnisse

Sedimentuntersuchungen

Multifunktionaler Probennehmer

 Backengreifer


 

Für die Zwecke wasserbaulicher Anlagen sowie für Ausbau- und Unterhaltungsmaßnahmen sind Untersuchungen des Gewässerbodens (Sediment) erforderlich. Dazu werden je nach Erfordernis Kernsondierungen, Schürf- oder Schöpfproben für weitere Untersuchungen an der Gewässersohle entnommen.

Bodenansprache an Bord

Probenprotokoll

Probenprotokoll

Nach der Bodenansprache (grobe Bestimmung der Bodenart und Kornverteilung) an Bord des Messschiffes werden in externen Labors ggf. weitere Analysen wie Sieb- und Schlämmanalyse durchgeführt. Erforderlichenfalls werden die Proben auch auf Schadstoffe und z.B. Sauerstoffzehrung untersucht.

Eisbeobachtung

Eisgang auf der Elbe

Um Sicherheit und Leichtigkeit der Schifffahrt zu gewährleisten und Schaden von den Anlagen an der Wasserstrasse abzuwenden, wird die Eisentwicklung und der Eisgang beobachtet.

Salzgehaltsmessungen

Salzgehaltsmessungen

Zur Untersuchung hydrologischer Veränderung und aus Gründen der Beweissicherung nach Baumaßnahmen wird aus Wasserproben und Leitfähigkeitsmessungen der Salzgehalt an verschiedenen Orten im Gewässer ermittelt.